Nicht nur für Omas: Nähen wird cool

Kreativarbeit ist immer mehr gefragt. Selbstgeschneiderte Klamotten und handgenähte Taschen sind momentan total In. Jetzt belegen immer mehr Jugendliche Näh- und Schneiderkurse um hilfreiche Tipps und Tricks zu lernen. Egal ob man noch Anfänger ist oder schon ein bisschen was von Mutti gelernt hat, es gibt Kurse für Einsteiger und auch für Fortgeschrittene.

Dieser Trend kommt vor allem von dem vorherrschenden Bedürfnis vieler Jugendlicher nach Individualität . Kreativ zu sein bedeutet auch seine eigenen Ideen wirklich umzusetzen um diese dann auch zum Vorschein bringen zu können.

Auf verschiedenen Onlineshops im Internet wird imemr öfter selbstgemachtes angeboten. Jeder kann über ein Portal seine eigenen Kreationen verkaufen oder Aufträge anderer annehmen. Hier gibt es alles was das Herz begehert. Von der iPad Tasche, über Kissenbezüge, selbstgenähte Mäntel und Taschen. Die Designer können sich hier austauschen und haben gleichzeitig einen Nutzen von ihrem Hobby.

Doch nicht nur selbst genähte Sachen erfreuen die trendbewussten jungen Leute. Auch Vorgehensweisen wie die Siebdrucktechnik oder der riesige Hype im Grafikbereich lässt erkennen das der Mut zur Kreativität wieder zurück gekehrt ist. Auch Stricken ist mittlerweile wieder zu einer Fähigkeit geworden die man eigentlich können muss. Früher wurde das noch in der Schule im Werkunterricht gelernt, heute muss man es sich irgendwie selbst beibringen.

Die Generation unserer Eltern verbrachte sehr viel Zeit damit zu nähen. Wer seine Mutter fragt, wird sicherlich bald zu hören bekommen dass das früher total angesagt war seine eigenen Klamotten zu stricken oder etwas zusammen zu schneidern. Schön dass dann letzten Endes doch alles wieder kommt und jetzt auch Mamas alte Nähmaschine wieder aus dem staubigen Keller geholt wird. Um zu üben reicht das auf alle Fälle.

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