Neuer Trend: die Paläo Diät

Jede Frau redet irgendwann davon, eine Diät machen zu wollen. Längst sind nicht nur Frauen vom Diätwahn betroffen, denn mittlerweile greifen auch Männer auf solche Methoden zur Gewichtsabnahme. Dabei ist allerdings bekannt – unabhängig ob Mann oder Frau -, dass Diäten vielleicht zu Entschlackungszwecken einen Teil ihrer Arbeit erfüllen, eine Gewichtsabnahme ist und bleibt aber meist Wunschgedanken. Manchmal sogar ist eine Zunahme des Gewichts wahrscheinlicher. Nun gibt es wieder eine Diät, die vielversprechend lockt. Ob sie wirklich hält was sie verspricht, wird man sehen. Allerdings äußern Kritiker schon jetzt ihre Meinung gegenüber der Methode.
Allerdings verwundert es schon, dass gerade Fitness-Gurus- und Liebhaber und Sportler auf die Paläo-Diät setzen. Denn sonst hört man schließlich immer nur von Menschen, die eben zu viel auf der Waage haben. Die Paläo-Diät ist eigentlich keine besondere Diät, die entweder auf Pfannkuchen oder Brötchen setzt – eher im Gegenteil. Denn die Idee der Diät besteht darin, dass Menschen das essen, was unsere Vorfahren schon vor über 20.000 Jahren in der Steinzeit gegessen haben. Die Auswahl scheint daher nicht unbedingt kompliziert. Verboten ist nämlich all das, was es schon damals nicht gegeben hat. Das heißt: Zucker, Schokolade, Getreide-Speisen, Alkohol und Milchprodukte. Im Gegensatz dazu essen sie Obst, Gemüse und Fleisch und Fisch im Übermaß. Die Zeiten, in denen zum Abendmahl an Sellerie geknabbert wurde, sind nun vorbei? Teilweise schon. Denn die Paläo-Diät orientiert sich wie gesagt nur an Urzeit-Menschen. Ob es damals schon Sellerie gegeben hat, lässt sich sicherlich nicht nachweisen, allerdings besteht hier eben auch das größte negative Element in der Bewertung der Diät.

Die Diät orientiert sich nicht am modernen Menschen. Ernährungswissenschaftler kritisieren sie deswegen. Amerikanischen Studien zufolge nimmt man durch diese Form der Diät nur 23 Prozent Kohlenhydrate auf – empfohlen wären 45. Was allerdings die Werte von Fetten und Proteinen betrifft, wird die Empfehlung vielfach überstiegen. Und somit steht man vor folgendem Problem: Der Mensch bewegt sich nicht mehr so, wie die Menschen vor 20.000 Jahren. Er geht nicht mehr zur Jagd, sondern zum Kühlschrank. Somit können die Fette nicht abgebaut werden. Kritiker jedenfalls sind sich einig, dass dies wieder nur eine weitere Diät ist, die eben auch nichts bringt.

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