Flat White und Long Black – neue Kaffeetrends

Wer heute in einer der unzähligen Kaffeehäuser wie Starbucks oder Balzac einen Kaffee bestellen möchte, kommt schnell an seine Grenzen. Die Qual der Wahl hat auch beim Kaffee Überhand genommen und allein aus gesundheitlichen Gründen ist es kaum möglich, alle koffeinhaltigen Kreationen und Variationen zu probieren. Ob Karamel-Macchiato, Double Mochaccino oder Chai Latte Espresso, die Auswahl erscheint schwierig, zumal es auch immer mehr auf die Details anzukommen scheint: fettfreie Milch oder auf Soja-Basis, doppelter Espresso oder einfach usw. Um sich dabei entscheiden zu können, sollte man vor allem wissen, wie die entsprechenden Spezialitäten zusammengesetzt sind und welche geschmacklichen Vor- und Nachteile durch die individuelle Zubereitung entstehen.
So unterscheidet sich die Zubereitung eines Latte sowohl von der eines Macchiatos als auch eines Latte Macchiatos nicht grundsätzlich, aber entscheidend. Zudem gibt es regional, national und international Unterschiede in Zusammensetzung und Zubereitung. So bekommt man in Italien den Latte nur mit heißer Milch, wohingegen anderswo der Latte zusätzlich aufgeschäumt wird. Und ein Ende des Kaffezaubers ist nicht in Sicht.

So kommen derzeit neue Kreationen auf dem Markt: Flat White oder Long Black heißen sie. Eher ungewöhnlich entstammen die Spezialitäten aus Australien und Neuseeland, die bis dato nicht gerade mit ihrer Kaffeekultur glänzen konnten. Das scheint sich geändert zu haben und ist nun auch in Europa angekommen. Der Long Black wird mit 60ml Espresso zubereitet, der in 120ml heißes Wasser gegossen wird. Dabei ist die Reihenfolge von Bedeutung, damit die Crema des Espresso nicht zerstört wird. Der Flat White ähnelt allerdings sehr stark dem klassichen Latte Macchiato, wird aber statt klassicherweise in einem Glas in einer normalen Tasse mit geschäumter Milch serviert. Ob das den Geschmack und das Aroma entscheidend beeinflusst, ist wohl nur von ausgebildeten Kenner zu beurteilen.

Related Post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*