Champagner, Prosecco oder Sekt?

Silvester ist vorbei, doch die Frage nach der richtigen Auswahl ist immer noch nicht wirklich beantwortet. Champagner, Prosecco oder Sekt?
Wer protzig prosten will, greift immer zum teuren Champagner, aber ist der wirklich besser als ein Prosecco oder Sekt vom Discounter?
Chemisch gesehen ist der Vorgang nach dem Öffnen der Flasche immer derselbe: der Korken knallt, die Gasperlen aus Kohlendioxid zerplatzen zu tausenden und es prickelt auf der Zunge. Allerdings gibt es gravierende Qualitätsunterschiede zwischen diesen Gasperlen.

Die Methode des Champagners ist die älteste und beliebteste, dabei wird der Wein in Fässern vergoren und anschließend mit süßen Most und Hefe gemischt, um Kohlendioxid entstehen zu lassen. Die Hefe muss allerdings aus dem feinen Champagner wieder entfernt werden, deshlab werden die Flaschen nach und nach gedreht und auf den Kopf gestellt, damit sich die Hefe am Hals sammeln kann. Umso länger dieser Vorgang dauert, umso teuer wird der Champagner im Endeffekt. Anschließend wird dieser vereist, um die Hefe als Pfropf entfernen zu können. Nach diesem Vorgang sprudelt der Schaumwein und ist ein leckerer Chmapagner geworden.
Aber auch Champagner aus dem Discounter für gerade einmal 12€ sind zu haben und dabei qualitativ nicht schlechter als die teuren Markenchampagner, allerdings fehlt ihnen die Ausdrucksstärke. Wer darauf getrost verzichten kann, greift ohne Zweifel zu den Billig-Champagnerflaschen.

Bei Prosecco aus dem Discounter sollte man immer aufpassen, da dieser mit ein bisschen Pech nur nach Kohlensäure und sonst nichts schmecken kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte nicht den billigsten Prosecco nehmen, die etwas teureren Varianten werden oftmals nach der Champagner-Methode hergestellt und schmecken deshalb auch sehr gut.

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