Lederjacke – das absolute It-Piece 2017

Eine Lederjacke ist schlichtweg ein Klassiker und das schon seit mehreren Jahren. Egal ob Herren Lederjacken, Lederjacken mit Kapuze oder eine wollig warme Lederjacke mit Fell. Dank Marlon Brando sind Lederjacken seit den 1950er Jahren ein absoluter Hingucker und hängen in vielen deutschen Kleiderschränken.

Eine Lederjacke ist einfach ein Basic, dass nicht fehlen darf. Egal ob zu einem schicken Anlass oder einfach nur lässig für den Altag. Die Jacke lässt sich mit so gut wie allem kombinieren und ist dadurch ein echtes Allround-Talent. Über die Jahre hat sich die Jacke jedoch weiterentwickelt und so findet man heute Jacken mit Patches oder auch neue Schnittmuster. Hier dürfte für jeden Geschmack die richtige Jacke zu finden sein. Aber auch mit den Materialien werden die Designer immer experimentierfreudiger und probieren neue Techniken aus, um die Lederjacke zu bearbeiten.

 

Lederjacken Typen

Es gibt Lederjacken nicht nur von so gut wie jedem Hersteller, es gibt die trendige Jacke auch in verschiedenen Schnitten und Passformen. Viele wollen eine klassische Lederjacke, aber es gibt auch immer mal wieder Trends und die Designer spielen mit der Passform oder Länge der Jacke.

 

Die Bikerlederjacke

Wenn du zum Beispiel eher der rockige Typ bist, dann ist eine Bikerlederjacke genau das Richtige für dich. Diese gibt es natürlich für Damen und für Herren und ist die beliebteste Lederjacke, mit einem sehr klassischen Schnitt. Oft sind die hüftlang geschnitten und mit Schulterriemen ausgestattet. Außerdem besitzen sie oft einen asymmetrischen Kragen und einen stylischen Reißverschluss. Sie werden jedoch nicht nur von Rockern und Bikern getragen, sondern finden bei der ganzen Bevölkerung anklang.

Gerade die Herren Bikerjacken sind sehr maskulin und muskulös geschnitten. Oft besitzen die Jacken auch einen rebellischen Touch. Bei Frauen ist die Jacke jedoch ebenfalls sehr beliebt, gerade für den Alltag.

 

Der offene Schnitt

Eine Passform die von vielen Frauen regelrecht geliebt wird. Sie ist lässig geschnitten und wird offen getragen. Diese Art Jacke kann auch nur offen getragen werden, da sie über keinen Reißverschluss und auch nicht über Knöpfen oder ähnliches verfügt. Unter der Jacke wird oft ein langer Cardigan getragen, was ein absoluter Hingucker ist.

Allgemein ist der offene Schnitt die sportliche und lässige Variante, die man sich schnell mal überwerfen kann. Für den Winter ist die Jacke jedoch nicht geeignet, da sie zu dünn ist. Optimal sollte sie in den Übergangmonaten vom Frühling zum Sommer und von Sommer zum Herbst getragen werden.

 

Die Fliegerjacke

Ebenso wie die Bikerjacke, ein absoluter Klassiker unter den Lederjacken. Ihre Ursprung hat die Jacke, wie man schon am Namen hört beim Militär – genauer gesagt bei den Jagdfliegern. Diese Jacke ist für so gut wie jede Jahreszeit geeignet und ein absoluter Alleskönner.

Sie besitzen eine Umlegekragen, welcher meistens aus Fell ist. Der Kragen, sowie die Kapuze (falls vorhanden, sind meist abnehmbar). Durch den Kragen ist dein Hals geschützt und du kannst selbst eisige Wintertage kuschelig warm überstehen. Der Reißverschluss ist mittig angebracht und es gibt oft viele Taschen, für allerlei Utensilien.

 

Lederjacke mit Kapuze

Bei Männern meist beliebter als bei Frauen. Oft ist dieses Modell ähnlich zu einer klassischen Biker Lederjacke und hat im Kragen eine festgenähte Kapuze.Die Kapuze besteht meist auf Baumwolle. Die Jacke ist deshalb eher für den Frühling oder Herbst geeignet, im Winter hält die Kapuze nicht besonders warm. Ähnlich wie die Lederjacke mit offenen Schnitt ist dies eine Übergangsjacke.

 

Lederblousons

Der Lederblousos lässt sich mit zwei Worten beschreiben: schlicht und bequem. Genau das richtige für den Alltag – einfach ein absoluter Allrounder. Sie sind zurückhaltend und nicht so „aufdringlich“ im Design wie eine Biker- oder Fliegerlederjacke. Sie sind sehr gerandlinig designt und passen somit zu einem Business Outfit, genauso wie zum Freizeitlook.

 

Ledermantel

Ähnlich wie ein WIntermantel oder ein Pelzmantel, besitzt der Ledermantel eine ähnliche Schnitt- und Passform. Jedoch ist ein Ledermantel bei richtiger Pflege oft mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte tragbar. Diese Art von Lederjacke ist jedoch oft nicht ganz billig, gerade wenn man auf Echtleder setzt.

 

Die verschiedenen Lederarten

Leder ist nicht gleich Leder und genauso wie bei den verschiedenen Jackentypen, gibt es bei der Art des Leders Unterschiede und ebenso unterschiedliche Geschmäcker. Je nach Lederart ist der Material butterweich oder auch stabil. In Kombination mit dem gewünschten Lederjacken Typ empfiehlt sich manchmal ein geschmeidiges Leder mehr als ein robustes und andersherum.

 

Glattleder

Glattleder ist besonders beliebt, da es eine sehr weiche und angenehme Oberfläche hat. Diese fühlt sich gut an und ist gleichzeitig sehr wasserabweisend. Dur die besonders glatte Oberfläche, ist die Glattlederjacke besonders schmutzabweisend und pflegeleicht. Zudem ist diese Art der Lederverarbeitung sehr robust und wetterfest. Außerdem besitzt Glattleder eine sehr hochwertige Optik, egal ob glänzend oder matt. Diese Jacke ist eine „Allwetter Jacke“ und kann auch bei Regen getragen werden, ohne dass die schöne Optik leidet.

 

Kunstleder

Im Vergleich zum Echtleder, ist die günstigere Variante und deshalb gerade bei Jugendlichen sehr beliebt. Hier muss nicht so tief in die Tasche gegriffen werden. Für einen guten Preis werden hier verschiedenen Echtlederarten sehr gut imitiert. Allerdings ist der Tragkomfort wesentlich schlechter. Zum einen besitzen Lederjacken aus Kunstleder nicht die Einzigartigkeit wie eine Jacke aus echtem Leder, da diese ja die Strukturen der Haut in sich trägt. Auf der anderen Seite fehlen die für notwendigen Poren, eine der typischen Ledereigenschaften. Kunstleder ist daher nicht sehr atmungsaktiv und schützt nicht besonders vor kalten Temperaturen und Wind. Beim Kauf sollte auf eine hervorragende Qualität geachtet werden.

 

Schweinsleder

Schweinsleder ist eins der günstigsten Echtleder mit einem sehr leichten Tragegefühl, gerade deshalb wird es oft bevorzugt. Es ist weniger reißfest als die anderen Ledersorten, deshalb wird es seltener zur Herstellung von Lederjacken verwendet. Aufgrund seines verhältnismäßig niedrigen Preises und seiner Leichtigkeit bestehen vor allem die oben erwähnten Ledermäntel aus Schweinsleder, diese sind dann auch deutlich erschwinglicher. Gürtel sind außerdem auch oft aus Schweinleder gemacht, da dies günstiger in der Herstellung ist.

 

Rinds- und Büffelleder

Eine der robustesten und langlebigsten Lederarten die es gibt. Durch seine mittelgrobe Struktur ist Rindsleder das Allrounder-Talent schlechthin. Es wird in der Modewelt deshalb auch am häufigsten verwendet. Wer sich eine Jacke auf Büffel- oder Rindsleder zulegt, der hat meist mehrere Jahrzehnte Spaß mit der Jacke. Dies liegt auch an seinem moderaten Preis. Es ist besonders stabil und bietet einen guten Tragekomfort. Außerdem lässt es sich gut und einfach verarbeiten.

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